Deloitte: So gehen Lebensmittelhändler in einer Branche im Wandel auf Erfolgskurs

Deloitte: So gehen Lebensmittelhändler in einer Branche im Wandel auf Erfolgskurs

Fällt es Ihnen schwer, mit den Veränderungen in der Lebensmittelbranche Schritt zu halten? Behindern mangelnde Datentransparenz und steigende Kosten Ihr Wachstum? In dieser Studie von Workday und Deloitte erfahren Sie, wie Sie die Datentransparenz zugunsten besserer Entscheidungsprozesse optimieren, die steigenden Betriebskosten in den Griff bekommen und Lieferunterbrechungen bewältigen, um das Wachstum anzukurbeln.

Deloitte: So gehen Lebensmittelhändler in einer Branche im Wandel auf Erfolgskurs

Branchenstudie

So gehen Lebensmittelhändler in einer Branche im Wandel auf Erfolgskurs Fünf neue Strategien

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Die Lebensmittelbranche steht am Scheideweg. Durch das Zusammentreffen globaler Umwälzungen und sich ändernder Verbraucherpräferenzen sind Lebensmittelhändler gezwungen, ihre Konzepte zu überdenken – von der Nähe zur Lieferkette über den Bestandsmix bis hin zum Geschäftsmodell. Gleichzeitig ist es angesichts der anhaltenden Erschütterungen des Arbeitsmarkts schwer geworden, Frontline-Talente zu gewinnen und zu binden. Hinzu kommen fortwährende wirtschaftliche Spannungen, die zusammen mit dem rasanten technologischen Fortschritt zu seismischen Verschiebungen bei Verbrauchergewohnheiten und -erwartungen führen.

Lebensmittelhändler, die ihre Marktstellung in dieser dynamischen Branche verteidigen

und ausbauen möchten, können es sich nicht leisten, am Status quo festzuhalten.

Um ihre Ergebnisse zu verbessern, ergreifen sie aktive Maßnahmen und bringen eine

Vielzahl technologiegestützter Strategien zum Einsatz.

„In der Lebensmittelbranche haben sich im Laufe der Zeit gewisse Wachstumsmuster

etabliert, um Kunden in die Läden zu locken und die Präsenz an einem bestimmten

Standort auszubauen“, so Thomas McElroy, Leader in Business Model Transformation

bei Deloitte. „Aber diese Muster allein reichen nicht mehr aus. Deshalb investieren

Lebensmittelunternehmen in die Modernisierung ihrer Technologie – manche zum

ersten Mal.“

„Click and Collect“-Konzepte, Liefermodelle sowie Partnerschaften mit App-

Anbietern beweisen, dass der Lebensmittelhandel durchaus moderne Technologien

einsetzt. Doch viele der Ad-hoc-Digitalisierungsprojekte, die in den letzten Jahren zur

Wettbewerbssicherung auf die Beine gestellt wurden, waren nicht von Dauer, da sich

so Duzende von isolierten Anwendungen ansammelten. Das führte dazu, dass Betriebe

nicht nur ins Hintertreffen gerieten und den Rückstand nun aufholen müssen, sondern

dabei auch potenzielle Gewinne einbüßen – eine Tatsache, die eine Branche, die unter

zunehmendem Margendruck steht, schmerzlich zu spüren bekommt.

„Lebensmittelhändler haben versucht, kleine Teile ihrer Wertschöpfungskette zu

optimieren, sei es durch E-Commerce, Quick-Commerce oder Partnerschaften mit neuen

Start-ups. Aber wenn man mehrere kleinere Lösungen zusammenflickt, wird daraus

Frankensteins Monster: ein echter Alptraum“, erklärt Laurent Homeyer, Strategic Industry

Advisor of Retail & Hospitality bei Workday. „Jede Bestellung betrifft das Marketing, die

Abwicklung, die Preisgestaltung und die Lieferkette. Die gesamte Wertschöpfungskette

eines Lebensmittelhändlers muss darum möglichst eng verzahnt sein.“

Homeyer weist darauf hin, dass Interoperabilität und eine einheitliche,

unternehmensweite Datenbasis für Lebensmittelhändler lange Zeit unerreichbar

waren, da „die technologischen Grundlagen fehlten“. Heute ist das anders. „Auch

gibt es in der Lebensmittelbranche grundlegende Bemühungen, die IT-Landschaft zu

vereinfachen, um sowohl Effizienzgewinne zu erzielen als auch neue Kompetenzen

und strategische Roadmaps zu fördern. Nicht zuletzt geht es darum, noch nicht

vorhersehbare Methoden zur Problemlösung zu finden“, so Homeyer.

„ Lebensmittelhändler haben versucht, kleine Teile ihrer Wertschöpfungskette zu optimieren, sei es durch E-Commerce, Quick-Commerce oder Partnerschaften mit neuen Start-ups. Aber wenn man mehrere kleinere Lösungen zusammenflickt, wird daraus Frankensteins Monster: ein echter Alptraum.

Laurent Homeyer Strategic Industry Advisor of Retail and Hospitality, Workday

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Wäre der Handel ein Autorennen, so müssten Lebensmittelhändler das Kunststück

vollbringen, ihr Rennauto während der Fahrt zu modifizieren und zu verbessern.

Das Rennen lässt sich nicht dadurch gewinnen, dass man mehr Beiwagen an ein

brüchiges Fahrgestell schraubt, sondern dadurch, dass man ein anpassungsfähiges

Fahrzeugkonzept umsetzt. Um der Konkurrenz angesichts der rasanten Marktdynamik

einen Schritt voraus zu bleiben, müssen Lebensmittelhändler die Transformation

vollziehen. Dies erfordert Investitionen in Technologien, die sich durch Ganzheitlichkeit,

Konsistenz und Anpassungsfähigkeit auszeichnen.

Die Lebensmittelbranche mag sich am Scheideweg befinden, doch die folgenden

Strategien weisen den Marktteilnehmern den Weg zum Erfolg.

1. Echte Modernisierung der Datengrundlage Nie hatten Lebensmittelhändler Zugriff auf so viele Daten wie heute: Kundendaten

aus Digital- und Kundenbindungsprogrammen, Produktdaten von Lieferanten,

Leistungskennzahlen aus Lieferkette und Filialen und sogar externe Datenquellen

von Großhändlern.

„Nach meiner Erfahrung mit Handelsunternehmen in ganz Europa gibt es im

Lebensmittelhandel zwischen 600 und 800 verschiedene Anwendungen allein für

das Merchandising“, bemerkt Homeyer und fügt hinzu, dass ein so simples Produkt

wie eine 1,5-Liter-Flasche Coca-Cola in manchen Fällen durch 50 Stammdatensätze

in diversen Systemen abgebildet wird. „Die Verwaltung dieser Daten ist eine echte

Herausforderung.“

Diese Aufgabe wird immer komplexer, da sich das Ökosystem im Lebensmittelhandel

weit über seine einstigen Grenzen hinaus ausdehnt: Inzwischen umfasst es Omnichannel-

Einkaufsplattformen, eine immer länger werdende Liste von Drittanbietern für

Lieferung und Abwicklung sowie neue Technologien und Anwendungsfälle. Die US-

amerikanische Supermarktkette Albertsons hat sich beispielsweise vor kurzem mit

Google zusammengetan, um prädiktive Lebensmittellisten und Shopping-Karten für die

Kunden zu entwickeln. Schnucks Markets setzt nun in mehreren Filialen Caper Carts von

Instacart ein: Mit den Einkaufswagen mit KI-Funktionen, eingebauten Sensoren, Waage

und Touchscreen können sich die Kunden den Gang zur Kasse komplett sparen.

Und die französische Carrefour Group hat einen KI-gesteuerten Avatar eingeführt,

der den Kunden Antworten auf Produktfragen liefert.

Die Daten, die von all diesen Sensoren und Websites, Apps und KI zutage gefördert

werden, können sich für Lebensmittelhändler als echte Goldmine erweisen –

allerdings nur unter der Voraussetzung, dass ihnen relativ einfache Zugriffs- und

Analysemethoden zur Verfügung stehen. Das ist bei den meisten Branchenakteuren

nicht der Fall. Innovationsarbeit bestand bei ihnen bislang darin, instabile Altsysteme

um Einzellösungen und Best-in-Breed-Lösungen zu ergänzen. Das Ergebnis ist ein

Technologie-Wildwuchs voller fragmentierter Datensilos. Zwischen diesen Daten und

den Erkenntnissen, die Lebensmittelhändler so dringend benötigen, steht zudem oft

ein mühsamer Prozess, bei dem Daten aus verschiedenen Quellen zusammengetragen,

verifiziert und portiert werden müssen, bevor die Analyse überhaupt beginnen kann.

„Die Replikation oder Duplizierung von Daten stellt Supermarktketten vor ein massives

Problem, denn wenn man Daten aus ihrer Quelle entnimmt, in die Unteranwendungen

einspeist und dann verwaltet, entsteht eine neue Informationsquelle, die von der

ursprünglichen abweicht“, gibt Keith Pickens, Managing Director, Retail Industry, bei

Workday, zu bedenken. „Ohne eine zentrale Quelle mit zuverlässigen Echtzeit-Daten

verfügt Ihr Unternehmen nicht über synchronisierte Informationen. Sie können nicht die

gesamte Risikokette verwalten. Sie sehen nicht, welche Engpässe sich auf die Finanzen,

die Bestandsverwaltung oder das Talentmanagement auswirken könnten.“

77 % der Führungskräfte sind besorgt, dass die Daten ihres Unternehmens weder zeitnah noch zuverlässig genug sind, um sie als Basis für KI und ML zu nutzen, so das Ergebnis einer globalen Workday- Umfrage aus dem Jahr 2023.

„ Ohne eine zentrale Quelle für zuverlässige Echtzeit-Daten verfügt Ihr Unternehmen nicht über synchronisierte Informationen. Sie können nicht die gesamte Risikokette verwalten. Sie sehen nicht, welche Engpässe sich auf die Finanzen, die Bestandsverwaltung oder das Talentmanagement auswirken könnten.

Keith Pickens Managing Director, Retail Industry, Workday

https://forms.workday.com/de-de/reports/ai-iq-ai-and-machine-learning-in-the-enterprise-sngl/form.html https://forms.workday.com/de-de/reports/ai-iq-ai-and-machine-learning-in-the-enterprise-sngl/form.html

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Eine moderne Datengrundlage hingegen ermöglicht es Lebensmittelhändlern,

die große Menge an verfügbaren Daten in praktisch umsetzbare, kontextbezogene

Erkenntnisse zu verwandeln. Personen im gesamten Unternehmen können in

Echtzeit auf der Grundlage einer Single Source of Truth zusammenarbeiten und auf

die relevanten Informationen zugreifen, wann immer dies nötig ist. Erkenntnisse und

Analysen sind somit nicht nur schneller und einfacher abrufbar, sondern sie sind auch

umfassender und genauer. Das ist von entscheidender Bedeutung, da der Erfolg im

Handel zunehmend von der Genauigkeit und Kadenz von Test-, Bewertungs- und

Korrekturzyklen abhängt.

„Wenn Führungskräfte im Lebensmittelhandel auf eine solche Basis verzichten, zahlen

sie durch die Instandhaltung eines Flickenteppichs an verschiedenen Systemen letztlich

mehr oder sie ziehen aufgrund der durch Altsysteme verursachten Datenlücken

suboptimale oder falsche Schlussfolgerungen“, so Chris Gray, Project Leader bei

Deloitte. „Ich habe einige Pilotprojekte für neue Technologien gesehen, bei denen

die durch fragmentierte Daten verursachten Zeitverzögerungen dazu führten, dass die

Lebensmittelhändler nicht den vollen Nutzen aus einer bestimmten Innovation ziehen

konnten oder bestimmte Funktionen deaktivieren mussten.“

Auf den ersten Blick mag es nicht so wirken, als ob das Datenmanagement der Bereich

mit dem größten Innovationspotenzial ist. Doch die Modernisierung der Datengrundlage

versetzt die Branchenakteure in die Lage, neue Technologien zu nutzen, sodass sie agil

auf Marktveränderungen reagieren und die Wertschöpfungskette im Handel optimieren

können.

2. Empathie und Daten als Basis für die Angebotsentwicklung und -differenzierung Für viele Verbraucher gehört der Gang zum Supermarkt zum „Alltagstrott“. Woche um

Woche kaufen sie in derselben Filiale ein, ohne groß darüber nachzudenken, erklärt

Gray. Aber steigende Lebensmittelkosten reichen oft schon aus, um sie aus diesem

Trott herauszureißen. Angesichts der steigenden Lebensmittelpreise beobachten

Analysten eine deutliche Verlagerung hin zu Discountern wie Walmart

und Aldi. „Die Verbraucher suchen nach Alternativen und stellen fest,

dass sie das, was sie brauchen, auch zu einem niedrigeren Preis

bekommen. Für Sie als konventionellen Lebensmittelhändler

kann das bedeuten, dass Sie diese Kunden für immer verloren

haben“, so Gray.

Die steigenden Preise haben die Kaufkraft der

Verbraucher reduziert. Inflation, Unterbrechungen der

Frischwarenlieferkette und die langfristigen Auswirkungen

der geopolitischen Unruhen haben die Supermarktpreise

in den USA im letzten Jahr um 11 % ansteigen lassen – der

größte Anstieg innerhalb eines Jahres seit den 1980er Jahren.

Der Anteil von 73 % der Verbraucher, die die steigenden Preise

zu spüren bekommen, ist seit Ende 2021 stetig gewachsen,

und auch der Food Frugality Index von Deloitte zeigt, dass

Lebensmittelkonsumenten zunehmend unter Preisdruck geraten,

insbesondere in den USA und Großbritannien.

Eine modernisierte Datengrundlage ermöglicht es Lebensmittelhändlern, die große Menge an verfügbaren Daten in praktisch umsetzbare, kontextbezogene Erkenntnisse zu verwandeln.

https://www.gao.gov/products/gao-23-105846 https://www2.deloitte.com/us/en/insights/industry/retail-distribution/consumer-behavior-trends-state-of-the-consumer-tracker/price-gouging-and-rising-us-inflation.html https://www.deloitte.com/an/en/Industries/consumer/research/global-state-of-the-consumer-tracker.html

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Verbraucher suchen aktiv nach Möglichkeiten, die Kosten für Lebensmittel zu

senken. Für Handelsunternehmen, die Bestandskunden nicht verlieren oder sogar

Neukunden von der Konkurrenz abwerben möchten, zahlt es sich aus, Empathie

zu zeigen und eine Vielzahl von Einsparungsmöglichkeiten zu bieten. Laut dem

State of the Consumer Tracker 2023 von Deloitte ist jeder dritte Lebensmittelkäufer

inzwischen auf Eigenmarken umgestiegen. Diese neue Strategie stellt eine große

Chance für den Lebensmittelhandel dar, der mit Eigenmarken in der Regel höhere

Gewinne erzielt als mit dem Verkauf von Markenartikeln. Auch zeigen Studien, dass

Verbraucher nach einem Umstieg in der Regel bei den betriebseigenen Marken

bleiben, was bedeutet, dass eine Anpassung des Preismixes die Gewinne noch lange

nach Abklingen des inflationsbedingten Drucks steigern könnte.

Eine weitere potenzielle Chance für Lebensmittelhändler: Unter Verbrauchern

geht der Trend weg vom Restaurantbesuch und hin zum Lieferessen. Vor diesem

Hintergrund ist die US-Supermarktkette Kroger kürzlich eine Partnerschaft mit dem

Lieferdienst Kitchen United eingegangen, um ihr Mehrmarken-Konzept „Mix Food

Hall“ an vorgefertigten Mahlzeiten auszuweiten. Safeway und Schnucks Markets

wiederum haben „intelligente“ Selfservice-Salatbars eingeführt, bei denen KI zum

Einsatz kommt, um die Frische des Angebots und den Umsatz zu überwachen

sowie die Bestellungen zu optimieren. So lassen sich nicht nur einige der üblichen

Arbeitskosten vermeiden; es werden auch weniger Lebensmittel verschwendet.

Und Anfang dieses Jahres eröffnete Giant Food sein erstes Fast-Food-Restaurant

im Supermarkt mit Selfservice-Bestellkiosken. „ Aufgrund der Preisinflation sehen Lebensmittelhändler ihre Bilanz, ihre Mitarbeiter, die Lieferkette und die gesamte Unternehmensstrategie nun mit neuen Augen.

Keith Pickens Managing Director, Retail Industry, Workday

Auch in Zukunft sind Schwankungen bei Preisen und Kaufverhalten zu erwarten.

Die Lebensmittelhändler müssen daher über Stimmungstrends bei den

Verbrauchern auf dem Laufenden bleiben und die Gewinnhebel fest im Blick

behalten. So lassen sich zum Beispiel betriebliche Initiativen zur Verringerung

von Abfall und Lebensmittelverschwendung sowie Effizienzsteigerungen durch

intelligente Automatisierung als wesentliche Stützpfeiler der Umsatzstrategie

etablieren.

3. Unterstützung und Bindung von Frontline-Mitarbeitern Die Lebensmittelbranche leidet zwar schon seit einiger Zeit unter einer

Talentabwanderung, aber durch den Lohndruck, den intensivierten Wettbewerb

und die sich verändernden Erwartungen der Mitarbeiter in Bezug auf Flexibilität und

berufliche Weiterentwicklung hat sich das Problem massiv verschärft. Nach Angaben

der Food Industry Association haben zwar 9 von 10 Arbeitgebern im Lebensmittelhandel

im Jahr 2022 die Gehälter erhöht, aber die Fluktuationsrate ist immer noch höher

als vor der Pandemie. Knapp die Hälfte (48 %) der Vollzeitbeschäftigten wechselt

jedes Jahr die Stelle. Bei den Teilzeitbeschäftigten – die die Mehrheit der Frontline-

Mitarbeiter ausmachen – ist der Anteil sogar in der Regel doppelt so hoch.

Auch in Zukunft sind Schwankungen bei Preisen und Kaufverhalten zu erwarten. Die Lebensmittelhändler müssen daher über Stimmungstrends bei den Verbrauchern auf dem Laufenden bleiben und die Gewinnhebel fest im Blick behalten.

https://www2.deloitte.com/us/en/insights/industry/retail-distribution/consumer-behavior-trends-state-of-the-consumer-tracker/rising-food-prices-inflation.html https://www.fmi.org/forms/store/ProductFormPublic/power-of-private-brands-2022 https://www.fmi.org/blog/view/fmi-blog/2023/03/21/addressing-your-most-pressing-challenge-talent

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„Der Markt steht Kopf“, so Homeyer. „Früher gab einen Arbeitsmarkt; heute gibt

es einen Arbeitnehmermarkt. Die Marktteilnehmer verkannten eine Zeit

lang die Lage oder glaubten, dass die Entwicklung nicht von Bestand sein

würde: Irgendwann würde den Menschen nichts anderes übrigbleiben,

als zur Arbeit zurückzukommen. Aber sie lagen falsch. Weltweit sind die

Arbeitslosenquoten so niedrig wie praktisch nie zuvor.“

Laut dem Retail Industry Outlook 2023 von Deloitte betrachten 7 von

10 Führungskräften im Handel in den USA die Suche nach Arbeitskräften

als größte Herausforderung. In vielen Fällen führt dies zu einer

Unterbesetzung von Filialen und zu Gewinneinbußen aufgrund höherer

Kosten für die Personalbeschaffung, zusätzliche Schulungen und

Überstunden. Lange Warteschlangen und eine schwankende

Servicequalität beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit und

gefährden damit die Kundentreue. Auch ist die Branche für

interne Beförderungen bekannt. Ein chronischer Mangel an

Talenten kann vor diesem Hintergrund zu einem Austrocknen

der Führungspipelines führen.

Doch nicht alle Lebensmittelhändler drohen an der

branchenweiten Talentkrise zu scheitern. Schnucks Markets

gelang es, innerhalb von zwei Monaten 1.500 neue Mitarbeiter einzustellen:

Der Recruiting- und Onboarding-Prozess konnte damit um das Fünffache verkürzt

werden. Hintergrund war der Wechsel von einem fragmentierten HCM-System und einer

Vielzahl von Entgeltabrechnungsanwendungen zu einer einheitlichen, cloudnativen

Plattform. Zudem verknüpfen vorausschauende Lebensmittelhändler immer deutlicher

die Bereiche Mitarbeitererfahrung und Talentbindung, indem sie digitale Lösungen zum

Einsatz bringen, um die Mitarbeitenden zu unterstützen und zu motivieren, reibungslose

Arbeitsabläufe zu schaffen und die Karriereentwicklung zu optimieren.

„Jahrelang haben Lebensmittelhändler in Lieferkettenkapazitäten, Omnichannel-

Kapazitäten und eine Vielzahl von Technologien investiert, aber nicht in ihre

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sie haben es versäumt, ihnen eine Lösung an die

Hand zu geben, die sie im Alltag unterstützt“, bemerkt Homeyer. „Das ändert sich jetzt.“

Man denke nur an die Zeitplanung, die lange ein Streitpunkt war zwischen den

Beschäftigten und ihren diversen Wünschen nach Flexibilität und Stabilität einerseits

und dem Filialmanagement andererseits, das die dynamischen Geschäftsanforderungen

und die Arbeitskosten unter einen Hut bringen muss. Arbeitspläne, die sich auf isolierte

Daten stützen, sind für Manager oft aufwendig zu verwalten und lassen sich kaum auf

die Wünsche der Mitarbeitenden abstimmen. „In vielen Handelsunternehmen mangelt

es an der Technologie, um Arbeitspläne und Flexibilität zu managen“, sagt Gray. „Das

Ergebnis ist dann eine behelfsmäßige Verwaltung mithilfe von Notizzetteln, auf denen

z. B. steht: ‚Sally kommt morgen erst um 18.00 Uhr, obwohl sie ab 17.00 Uhr im Dienstplan

steht.‘ Es gibt viele dieser provisorischen Lösungen auf manueller Basis.“

Wenn jedoch Personalausgaben, Produktivitätskennzahlen und Personalanalysen nahtlos

in einer einzigen Lösung vereint sind, können Manager mithilfe von Automatisierung

optimierte Zeitpläne erstellen und die Personalzuweisung skalieren und diese mit der

Verfügbarkeit, den Präferenzen und den Qualifikationen der Mitarbeiter unter einen Hut

bringen. Wenn Frontline-Mitarbeiter über optimierte Tools verfügen, mit denen sie ihre

Verfügbarkeit aktualisieren, Schichtwechsel beantragen oder sich für weitere Schichten

eintragen können, haben sie wesentlich mehr Handlungsspielraum.

In den USA betrachten 7 von 10 Führungskräften im Handel die Suche nach Arbeitskräften als größte Herausforderung.

https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/us/Documents/consumer-business/us-consumer-business-retail-outlook.pdf https://blog.workday.com/en-us/2020/workday-podcast-schnuck-markets-models-agility-in-crisis.html

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Führungskräfte wissen, wie wichtig dies ist: Laut Deloitte stufen 84 % von ihnen

Flexibilität und Eigenständigkeit der Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens

als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Doch nur 17 % zeigen eine „hohe Bereitschaft“,

sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Weitaus verbreiteter ist diese Praxis

unter Vorreitern im Frontline-Bereich, die sich dadurch auszeichnen, dass ihre

Unternehmensstrategie Investitionen in die Frontline-Mitarbeiter vorsieht und dass

sie eine geringere Fluktuation verzeichnen als im historischen Mittel. Eine Workday-

Studie hat ergeben, dass fast die Hälfte (42 %) der Frontline-Vorreiter Tools für eine

mitarbeiterorientierte Zeitplanung einsetzen, um der Belegschaft mehr Kontrolle

und Flexibilität zu geben. Insgesamt ist dies bei nur 27 % der Unternehmen der Fall.

Arbeitgeber, die bei der Mitarbeitererfahrung echte Fortschritte gemacht haben,

profitieren von massiven Vorteilen, einschließlich eines höheren Engagements, einer

höheren Mitarbeiterbindung und einer höheren Arbeitszufriedenheit. Laut einer Studie

von Deloitte steigt bei Mitarbeitern mit einer herausragenden Arbeitsplatzerfahrung

die Zufriedenheit bei der Zusammenarbeit mit Kunden und Klienten des Unternehmens

um den Faktor 1,5. Auch ist der Anteil der Beschäftigten, die ihrem Arbeitgeber eine

mitarbeiterorientierte Strategie attestieren, in dieser Gruppe um das Dreifache höher.

4. Kundenorientierte Omnichannel- Strategie im Lebensmittelhandel Online-Bestelloptionen für den Lebensmitteleinkauf liegen bei Verbrauchern nach

wie vor hoch im Trend. Allein in den USA dürfte der Umsatz in diesem Bereich

bis 2024 die Marke von 187 Milliarden USD knacken. Ist dies ein Lichtblick für den

Lebensmittelhandel? Trotz des Umsatzwachstums lautet die Antwort: „jein“. Um die

Erwartungen der Verbraucher in Bezug auf Einfachheit und Komfort zu erfüllen,

mussten die Lebensmittelhändler bislang sämtliche Kosten selbst tragen, von

zusätzlichen Arbeitskräften und Logistik bis hin zu Partnerschaften mit Dritten.

„Ein Großteil des E-Commerce-Geschäfts, insbesondere in der Lebensmittelbranche,

ist in Bezug auf die Rentabilität immer noch eine Herausforderung“, erklärt Gray.

Bei konventionellen Ladenkonzepten übernehmen die Kunden die Artikelauswahl

sowie das Verpacken und Verladen selbst. Im Online-Lebensmittelhandel

lasten hingegen die Abwicklung sowie die lokale Logistik auf den Schultern der

Handelsunternehmen. Insgesamt steigen durch die Lieferung nach Hause die

Kosten eines Lebensmittelhändlers um 7 bis 13 %, so Deloitte. „Aber wenn man auf

einige dieser E-Commerce-Optionen verzichtet, läuft man Gefahr, Kunden an die

Konkurrenz zu verlieren“, so Gray weiter. „Gegebenenfalls bleibt Ihnen also nichts

anderes übrig, als derlei ‚unrentable Geschäftsoptionen‘ trotzdem anzubieten.“

Gray glaubt, dass man die Erfüllung der Kundenanforderungen und die Verringerung

des Margenverfalls nur mit einer gewissen strategischen Bandbreite unter einen Hut

bringen kann. Hier einige Beispiele: neue Einsatzmethoden für Kundendaten, um

das Geschäft auszubauen und das Online-Erlebnis zu personalisieren, Integration

digitaler Apps in die Ladenprozesse, Stärkung von Kundenbindungsprogrammen,

Aufbau von Partnerschaften für die Lieferung auf kurze Distanz sowie Konzepte,

wie man entweder Liefergebühren erheben oder Anreize für die Abholung im Laden

schaffen kann. Der Umstieg von einem Liefer- auf ein „Click and Collect“-Modell

erhöht die Rentabilität beispielsweise in der Regel um 5 bis 7 % pro Bestellung.

„Die eigentliche Frage lautet: Wie können wir den Kunden den Service bieten,

den sie sich wünschen, und dabei die Kosten minimieren, selbst wenn wir

dabei von den ursprünglichen Vorstellungen der Kunden abweichen?“,

sagt Gray.

„ Die eigentliche Frage lautet: Wie können wir den Kunden den Service bieten, den sie sich wünschen, und dabei die Kosten minimieren, selbst wenn wir dabei von den ursprünglichen Vorstellungen der Kunden abweichen?

Chris Gray Project Leader, Deloitte

https://www2.deloitte.com/us/en/insights/focus/human-capital-trends.html?icid=learn_more_content_click#harnessing-worker-agency https://forms.workday.com/content/dam/web/en-us/documents/reports/20220629-workday-longitude-frontline-workers-research-project-enus.pdf https://forms.workday.com/content/dam/web/en-us/documents/reports/20220629-workday-longitude-frontline-workers-research-project-enus.pdf https://www.deloittedigital.com/us/en/blog-list/2023/workforce-experience-by-design.html https://www.deloittedigital.com/us/en/blog-list/2023/workforce-experience-by-design.html https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/nl/Documents/consumer-business/deloitte-nl-consumer-the-online-paradox-grocery.pdf

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Die Antwort auf diese Frage erfordert Analysen. Dazu müssen Daten in einer Vielzahl

von Dimensionen erfasst werden. Auch müssen die komplexen Zusammenhänge

zwischen Personalausstattung, Betrieb, Lagerbeständen und Kundenzufriedenheit

berücksichtigt werden. „Die Erwartungen der Verbraucher an eine Omnichannel-

Lieferung zu erfüllen, ist für Lebensmittelgeschäfte anders als für Bekleidungsläden

oder Drogerien sehr schwierig“, bemerkt Pickens mit dem Hinweis darauf, wie schnell

Lebensmittel durch Lieferverzögerungen und Temperaturschwankungen verderben

können. „Lebensmittelhändler müssen all diese Daten über mehrere Kanäle und

gegebenenfalls mehrere Marken oder Betriebsmethoden hinweg erfassen, daher

besteht ein großer Bedarf an Datentransparenz und soliden Datenfunktionen.“

5. KI-gestützte Leistungsoptimierung Voraussichtlich wird die Automatisierung die Lebensmittelbranche in rasanterem

Tempo verändern als andere Branchen. Pickens zufolge bedeutet dies nicht, dass

Arbeitnehmer ersetzt werden, sondern dass sich ihr Aufgabenbereich ändert. „Jeder

Lebensmittelhändler betrachtet nun seine Belegschaft und seine Organisation aus

einem neuen Blickwinkel und fragt sich: ‚Verfügen wir über die richtigen Stellenprofile,

die richtigen Kompetenzen?‘“

Durch die zunehmende Verbreitung von Selbstbedienungskassen dürfte beispielsweise

die Zahl der Mitarbeitenden, deren Aufgabe das Einscannen von Einkäufen ist, weiter

sinken. Der Bedarf an digitalen Kompetenzen bei Kassenpersonal ist 2020 hingegen

laut Deloitte fünfmal höher als noch 2017. Kassierer und Kassiererinnen, die mehrere

Selbstbedienungskassen beaufsichtigen, müssen nicht nur digitale, sondern auch

soziale Kompetenzen mitbringen, da sie einen Großteil ihrer Zeit damit verbringen,

frustrierte Kunden zu besänftigen, Fragen zu beantworten und einen zuvorkommenden

Service zu bieten.

An anderer Stelle in der Filiale unterstützt KI-Technologie die Mitarbeitenden bei

der Priorisierung von Aufgaben und hilft ihnen, produktiver und konzentrierter zu

arbeiten, sodass sie zugunsten neuer Aufgaben entlastet werden. Mit Gourmet-

Käsetheken und Bierverkostung im Geschäft können sich Lebensmittelhändler

beispielsweise von der Konkurrenz abheben und die Kunden in die Filialen locken

(was wiederum zu einer höheren Gewinnspanne führt).

Auch stellen Filialleiter fest, dass intelligente Automatisierung und KI zu erheblichen

Zeiteinsparungen führen kann, da nicht mehr so viel Zeit für Routineaufgaben und

die Umwandlung statischer Datenpunkte in Aktionspläne aufgewendet werden muss.

„Derzeit kann ein Filialleiter vielleicht einen täglichen Umsatzbericht abrufen und

durch jahrelange Erfahrung einschätzen, wie er den Umsatzrückgang mit den

zugrundeliegenden Faktoren in Verbindung bringen und entsprechend gegensteuern

kann“, so McElroy. „Aber mit KI kann derselbe Filialleiter bei rückläufigem Umsatz

unmittelbar sehen: ‚Aha, das sind die fünf Schlüsselfaktoren und diese Maßnahmen

müssen jetzt ergriffen werden.‘ Seine Arbeit wird nicht obsolet, aber er ist jetzt viel

effektiver, da er praktisch stets seine eigenen privaten Analysten zur Hand hat.“

Wenn Technologie an die Stelle von jahrelangen Trial-and-Error-Verfahren tritt, können

Managerinnen und Manager die benötigten Informationen schneller abrufen, sodass

ihnen mehr Zeit für das Teammanagement bleibt – von Weiterbildung und Crosstraining

bis hin zu Feedback-Analysen und Coaching-Angeboten. Vor diesem Hintergrund

vergleicht McElroy KI und demokratisierte Datenanalysen mit einer steigenden Flut, „die

alle Boote im Unternehmen anhebt, sodass das Kompetenzniveau aller Teammitglieder

steigt“.

Laut Deloitte ist die Bereitschaft, ihrem Arbeitgeber in den nächsten 12 Monaten die Treue zu halten, unter Beschäftigten, die einen klaren Karrierepfad vor sich sehen, um das 3,3-fache höher.

„ Jeder Lebensmittelhändler betrachtet nun seine Belegschaft und seine Organisation aus einem neuen Blickwinkel und fragt sich: ‚Verfügen wir über die richtigen Stellenprofile; die richtigen Kompetenzen?

Keith Pickens Managing Director, Retail Industry, Workday

https://www2.deloitte.com/xe/en/insights/industry/retail-distribution/digital-skills-food-industry.html https://www.deloittedigital.com/us/en/blog-list/2023/workforce-experience-by-design.html

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© 2023. Workday, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Workday und das Workday-Logo sind eingetragene Marken von Workday, Inc. Alle anderen Marken- und Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber. 20231011-grocery-pov-with-deloitte-report-DEDE

Durch fortschrittliche Technologie auf Basis von KI und Machine Learning (ML)

lassen sich auch breit angelegte, universelle Weiterbildungsmaßnahmen durch

personalisierte Entwicklungsprogramme ersetzen, die kontinuierlich auf die dynamischen

Geschäftsanforderungen abgestimmt werden. Schon die Erfassung von Kompetenzen

und Kenntnissen ist für Lebensmittelhändler, die mit Altsystemen arbeiten, eine kaum

zu bewältigende Aufgabe. Wenn jedoch KI auf einheitliche Personaldaten angewendet

wird, erhalten sie nicht nur eine echtzeitbasierte Kenntnis-Ontologie, sondern auch

eine Methode zur Ermittlung (aktueller und drohender) Kompetenzlücken sowie

Empfehlungen zur Schließung dieser Lücken.

Jede Frontline-Aktivität – digitale Schulungen, Jobrotationen, Lernerlebnisse –

setzt einen Feedback-Mechanismus in Gang, der künftige Empfehlungen neu

kalibriert und den Mitarbeitenden hilft, sich stetig weiterzuentwickeln. Wenn dieses

personalisierte Learning zusammen mit intuitiven Lösungen angeboten wird, die es

den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Optionen für die berufliche Weiterentwicklung

und die dafür erforderlichen Kompetenzen und Schritte besser zu verstehen, werden

sie ermutigt, aktiv auf eine langfristige Karriere im Unternehmen hinzuarbeiten.

Es überrascht daher nicht, dass laut einer globalen Workday-Befragung Frontline-

Vorreiter weitaus häufiger in Online-Weiterbildungs- und Entwicklungstools für

dieses Personalsegment investieren (49 %) als der Durchschnitt (36 %).

„Ein globaler Lebensmittelhändler teilte uns mit, dass 75 % seiner Filialleiter als

Mitarbeiter auf Stundenbasis im Unternehmen angefangen haben“, so Homeyer.

„Die Daten zeigen, dass die Personen, die letztlich für die Unternehmensführung

verantwortlich sind, langjährige Mitarbeitende sind, denen das Unternehmen wirklich am

Herzen liegt. Man muss also über die Weiterentwicklung dieser Personen nachdenken.“

Vom Überleben zum Erfolg bis zur Marktführerschaft Im Lebensmittelhandel, der von allen Seiten mit Umwälzungen konfrontiert wird, hat sich

die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Wandel alternativlos ist. Tatsächlich aber gibt es

keinen festen Orientierungspunkt, auf den die Branche ihre Zukunftsstrategie ausrichten

kann. Während sich die Marktteilnehmer noch mit den aktuellen Veränderungen

bei Verbrauchergewohnheiten und Mitarbeitererwartungen auseinandersetzen,

müssen sie künftige Entwicklungen proaktiv antizipieren – sei es die Verbreitung von

Elektrofahrzeugen, durch die sich die Anforderungen an Parkplätze und die Nachfrage

verändern dürfte, der Einfluss von Edge Computing auf die Ladenumgebung oder eine

Reihe anderer Faktoren und Ereignisse, die sich auf vielfältige Weise auf die Branche

auswirken könnten.

Die einzige Gewissheit ist also, dass man sich anpassen muss – und zwar in jederlei

Hinsicht. Technologie, die die Anpassungsfähigkeit fördert, wird jene Lebensmittelhändler,

die die nächste Branchenevolution lediglich überstehen, von denjenigen unterscheiden,

die in diesem Zuge die Marktführung übernehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auf

https://www.workday.com/de-de/solutions/industries/retail.html.

Technologie, die die Anpassungsfähigkeit fördert, wird jene Lebensmittelhändler, die die nächste Branchenevolution lediglich überstehen, von denjenigen unterscheiden, die in diesem Zuge die Marktführung übernehmen.

Dieser Text enthält lediglich allgemeine Informationen und weder Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“) noch sein globales Netzwerk von Mitgliedsfirmen oder deren verbundene Unternehmen (zusammen „Deloitte-Konzern“) erbringen damit professionelle Beratungs- oder Dienstleistungen. Bevor Sie eine Entscheidung oder Maßnahme treffen, die sich auf Ihre Finanzen oder Ihr Unternehmen auswirken kann, sollten Sie sich an einen qualifizierten professionellen Berater wenden.

© 2023. Weitere Informationen erhalten Sie bei Deloitte Global.

http://workday.de https://forms.workday.com/content/dam/web/en-us/documents/reports/20220629-workday-longitude-frontline-workers-research-project-enus.pdf https://www.workday.com/de-de/solutions/industries/retail.html


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